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Neue explizite diagnostische Kriterien für transitorisch ischämische Attacken (TIA) in der Notaufnahme sind hochempfindlich und spezifisch

Eine aktuelle Studie mit Beteiligung der Schmerzklinik Kiel zeigt: Die korrekte Diagnose von transitorisch ischämischen Attacken (TIA) ist fehleranfällig, da zahlreiche TIA-ähnliche Erkrankungen existieren. Ein häufiges Beispiel ist die Migräne mit Aura. Die Studie dokumentiert, dass die expliziten diagnostischen Kriterien für transitorisch ischämische Attacken (EDCT-Kriterien) eine ausgezeichnete Sensitivität von 96% und eine hohe Spezifität von 88% aufweisen. Die EDCT-Kriterien können sehr gut zwischen einer TIA und einer Migräne mit Aura unterscheiden.

Prof. Craig Anderson, Chefredakteur der Zeitschrift Cerebrovascular Diseases hat die Arbeit zum Artikel mit freiem Zugang (Editor’s Choice) von Band 50, Nr. 1, 2021, ernannt. Link zur kompletten Studie:

https://www.karger.com/Article/FullText/512182

2023-02-27T14:26:03+01:00

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